Ablauf des Erstgesprächs (Anamnese)


Wundern Sie sich nicht, wenn ich Ihnen viele Fragen stelle. Wenn Sie z. B. Kopfschmerzen haben, dann möchte ich wissen, wo genau, wie sie sich anfühlen, wann sie auftreten, wodurch sie besser oder schlechter werden, usw. Nicht nur die körperlichen Symptome, sondern auch Ihre Stimmungen, Emotionen und ähnliches werde ich erfragen. Das ist auch der Grund, warum eine Anamnese ca. zwei bis zweieinhalb Stunden dauert. Entscheidend für die Auswahl des richtigen Mittels sind Ihre individuellen charakteristischen Symptome und Eigenheiten!

 

Das Mitbringen aller Unterlagen, die Sie zu Ihrer Erkrankung haben und aller Medikamente, die Sie einnehmen, ist sehr hilfreich. Mich interessieren auch frühere Erkrankungen und Erkrankungen in der Familie. Je klarer und offener Ihre Angaben sind, desto leichter fällt die Auswahl des für Sie passenden Arzneimittels, welches Sie in Form von Globuli oder Tropfen bekommen. Deshalb scheuen Sie sich bitte nicht, die Beschwerden und Besonderheiten beim Namen zu nennen. Es gibt kein „gut“ oder „schlecht“ – es geht um Fakten und Ihre persönlichen Empfindungen.

 

Selbstverständlich unterliege ich als Heilpraktikerin der Schweigepflicht und gehe sorgsam mit Ihren Angaben um.

Anhand der Anamnese-Daten suche ich das für Sie passende homöopathische Mittel aus. Manchmal klappt das sofort im Anschluss an das Gespräch, doch in der Regel bitte ich um Ihre Geduld, denn ich benötige für die Ausarbeitung und Auswahl oft noch etwas mehr Zeit. Wir besprechen in diesem Fall, wann und in welcher Form ich mich bei Ihnen melde. Informationen zur Einnahme bekommen Sie, wenn ich Ihnen eine Arznei verordne.


Wie geht es weiter?


Beurteilung der Wirkung - Folgegespräch


Je nach Art Ihrer Beschwerden und der verordneten Arznei findet in der Regel nach 4 - 6 Wochen ein Folgegespräch statt, bei dem Sie bitte wiederum berichten, wie es Ihnen seit der Einnahme der Arznei ergangen ist und zwar auch hier auf allen Ebenen: körperlich, geistig, seelisch. Es ist hilfreich, wenn Sie sich darüber Notizen machen, was sich verbessert oder gegebenenfalls verschlechtert hat. Eine Beurteilung der Symptome und ihrer zeitlichen Reihenfolge sowie der Veränderungen ist entscheidend für die richtige Weiterbehandlung, die jeweils sehr individuell - passend zu Ihrer persönlichen Situation - abgestimmt wird.

Nebenwirkungen und Erstverschlimmerung


Im Rahmen der homöopathischen Behandlung kann es zur “Erstverschlimmerung“ kommen, das heißt vorhandene Symptome werden kurzzeitig schlimmer oder frühere „besiegte“ Symptome tauchen wieder auf. Vielleicht haben Sie davon schon einmal gehört. Den Homöopathen freut das – den Patienten meist verständlicherweise nicht.

Falls solche Symptome auftreten und Sie unsicher sind, ob das so "richtig" ist, rufen Sie mich bitte an, bevor Sie andere Maßnahmen ergreifen.

Eine Unterdrückung solcher Reaktionen durch Medikamente, egal in welcher Form (Tabletten, Salben, Sprays. usw.) kann sehr hinderlich sein.